Die ersten 1 1/2 Jahre in der Schule waren für meinen Großen Julian ( heute 8) nicht wirklich schön. Die Lehrer wussten nicht weiter, weil er einfach nicht machen wollte was man von ihm verlangt. Also vermuteten die Lehrer dass das Problem natürlich nur aus seinem familiären Umfeld kommen könnte (die bösen, bösen Eltern). Da wir zwar wussten dass wir bestimmt nicht perfekt sind, uns aber auch nicht vorstellen konnten dass das der einzige Grund für seine Probleme sein sollte, suchten wir uns professionelle Hilfe. Und dabei kam raus, dass Julian hochbegabt ist und er unter ADHS leidet. Nach langen, schlaflosen Nächten haben wir uns dann dazu entschlossen ihn auf Ritalin einstellen zu lassen. Damit ging es ihm zwar etwas besser und die schulischen Leistungen werden auch erheblich besser. Aber richtig gut geht es ihm immer noch nicht. Und bei dem letzten Gespräch mit Julians Therapeutin, offenbarte diese uns nun, dass Julian ausserdem noch das Asperger Syndrom hat. Dies ist eine Form des Authismus. Es ist bei ihm zwar nicht sehr ausgeprägt, steht ihm aber im sozialen Umgang mit anderen doch eher im Weg. Nun sind wir mal gespannt wie es weitergeht.
Unseren Jüngsten Jonas (6) lassen wir nun noch vor Schulantritt auf dies ganzen Dinge testen, damit man ihm gegebenenfalls direkt entsprechende Hilfen geben kann und für ihn der Ernst des Lebens dann vielleicht nicht ganz so ernst beginnt.
Wenn ihr noch Fragen habt, immer her damit.